Können Sie sich eigentlich noch an den Moment erinnern, an dem Sie entschieden haben, sich selbstständig zu machen? Vielleicht liegt es bei Ihnen noch gar nicht so lange zurück.

Bei mir ist dieser Moment schon einige Jahre her, aber dennoch weiß ich genau, was ich damals wollte. Ich wollte mehr von dem machen, was ich gut konnte und gerne tat.

Also: Mehr Rennen veranstalten, mehr Pressearbeit durchführen und mehr Sponsoring-Konzepte konzipieren und umsetzen…

Als Unternehmer müssen wir verkaufen

Was ich dabei nicht so ganz im Blick hatte war, dass ich dazu erst mal mich selbst – oder besser meine Leistung – verkaufen musste. Also erst mal mich selbst vermarkten musste, bevor ich an solche Aufträge kommen würde.

Und irgendwie hatte ich zwar eine Idee, wie ich Kunden akquirieren könnte, aber so ganz sicher war ich mir nicht. Und das, obwohl ich ja eigentlich in der Marketing-Branche war.

Mehr (Fach) Kompetenz bringt nicht mehr Kunden

Viel zu spät habe ich erkannt, dass ich nicht noch mehr Fachkompetenz anhäufen sollte, sondern ganz anders in mich investieren müsste. Die Weiterbildung in unserem Fachbereich macht oftmals natürlich viel mehr Spaß, als etwas komplett Neues zu lernen.

Aber: Bei jeder neuen Weiterbildung – vor allem in unserem Fachbereich – erfahren wir auch, was wir alles noch nicht wissen. Wir saugen alles in uns auf, was wir kriegen können, weil wir denken, dass wir noch nicht gut genug sind. Wir reden uns ein, dass wir erst dies und das noch wissen müssen, um erfolgreich zu sein. Und genau das hält uns oftmals vom Erfolg ab. Denn wir nutzen diese Aussagen als Ausreden.

Brauchen Sie weitere Kompetenz und wenn ja, welche?

Wie also können Sie entscheiden, in welchen Kompetenzaufbau Sie investieren sollten? Meine drei Tipps dazu erfahren Sie in diesem Video.

Sie sind bereits gut genug!

Quintessenz: Sie sind bereits gut genug! Aber: Je mehr Sie noch am Anfang stehen, umso größer muss das Invest in die Eigenvermarktung sein. Ich weiß, das klingt kontraproduktiv, vor allem, da Sie Ihr Business ja nicht gestartet haben, um dann Profi-Marketer zu werden, anstatt das zu tun, was Sie lieben. Sie werden aber schnell feststellen: Je eher Sie diesen Grundsatz berücksichtigen, umso mehr machen Sie von dem, was Sie lieben und umso kleiner wird der Anteil an Zeit und Mühe, den Sie für die Eigenvermarktung aufwenden müssen.

Und jetzt sind Sie an der Reihe: Lassen Sie sich vom Gedanken, noch nicht gut genug zu sein, aufhalten? Wie werden Sie als nächstes in sich selbst investieren?

Ich freue mich über Ihre Kommentare zu diesem Video.

Auf Ihren Erfolg

Ihre Sonja Kreye