28. Mai 2026

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LinkedIn-Profil mit Claude Code optimieren: Wie die KI jeden Schritt gleich selbst umsetzt

Ich sag es, wie es ist: Ich mag Canva nicht. Und ich tummle mich nicht gern in den sozialen Medien, um zu suchen, wo ich was ändern muss. Drei Klicks hier, ein verstecktes Menü da. Genau das ist sonst meine größte Hürde, wenn am Profil etwas zu ändern ist.

Trotzdem stand jetzt ein Update an. Nicht, weil mein Profil nicht funktioniert hätte. Sondern weil sich meine Positionierung weiterentwickelt hat: klarer auf KI im Online-Business. Und ein Profil sollte mit der Positionierung mitwachsen.

Also habe ich mein LinkedIn-Profil mit Claude Code aktualisiert. Das Entscheidende: Ich habe nicht nur einen Plan bekommen, den ich dann selbst hätte umsetzen müssen. Die KI hat jeden Schritt direkt gemacht. In meinem Profil. Während ich zugesehen habe.

Kein Canva-Gefummel. Kein Suchen in Einstellungen. Sagt wer, dass Profilpflege anstrengend sein muss.

Tipp vorab: Bring deine eigene Voice ein. Eine KI klingt nur dann nach dir, wenn sie dich kennt. Gib ihr deshalb gleich zu Beginn diesen Auftrag:

„Interviewe mich so lange, bis du zu 95 % sicher bist, dass die Ergebnisse meine Marke widerspiegeln.“

So holt sich die KI genau das, was deinen Ton, deine Haltung und deine Beispiele ausmacht, bevor sie ein einziges Wort für dich schreibt. Sonst bekommst du glatte Texte, die nach allen klingen. Nur nicht nach dir.

Der erste Schritt: Positionierung rein, Analyse raus

Bevor irgendetwas geändert wurde, habe ich Claude meine neue Positionierung erklärt: wofür ich heute stehe, für wen, und was mich unterscheidet. Dann habe ich mein aktuelles Profil analysieren lassen und um konkrete Verbesserungsvorschläge gebeten.

Erst danach ging es an die Umsetzung. Vorschlag für Vorschlag. Genau in dieser Reihenfolge:

1. Die Headline neu gedacht und direkt eingesetzt

Meine bisherige Headline beschrieb mein Business allgemein. Jetzt sollte sie meine geschärfte Positionierung zeigen. Die KI hat eine neue formuliert, die in einem Satz Thema, Beweis und Angebot verbindet: KI im Online-Business, über 5.000 verkaufte Kurse, mein kostenloses Training.

Und dann hat sie sie nicht in ein Dokument geschrieben, das ich abtippen soll. Sie hat das Feld in meinem Profil geöffnet, den alten Text ersetzt und gespeichert. Erledigt.

2. Die Info umgeschrieben, ab Zeile 1 mit KI

Mit der neuen Positionierung gehört KI nach vorne. In meiner bisherigen Info kam sie erst spät vor, eher als Beiwort.

Die KI hat meine ganze „Über mich“ neu aufgebaut. KI als roter Faden. Mein Signature-Hook nach oben. Mein Differenzierer drin: für die Generation, die ihr Business gelernt hat, bevor es KI gab. Und dann hat sie den kompletten Text direkt in mein Profil eingesetzt. Ich musste nichts kopieren.

3. Den Differenzierer geschärft

„Für Unternehmer“ ist niemand. Die KI hat aus meiner Geschichte den Punkt herausgezogen, der mich von den lauten, jungen KI-Stimmen unterscheidet, und ihn in Headline und Info verankert. Ohne dass ich ihn selbst erst suchen musste.

4. Das 0€-Training überall sichtbar gemacht

Mein Angebot soll man nicht suchen müssen. Die KI hat den „Im Fokus“-Bereich aufgeräumt und eine direkte Link-Karte zu meinem Training auf Position eins gesetzt. Selbst eingefügt, mit Vorschaubild und Beschreibung. Ich hätte nicht gewusst, in welchem Menü das geht. Musste ich auch nicht.

5. Das Titelbild in Canva gebaut

Hier kommt mein Lieblingsteil, weil ich Canva eben nicht mag. Die KI hat das Banner in Canva aufgebaut: Foto rechts, Claim links, mein Marken-Magenta, Call-to-Action. Ich musste mich nicht durch Vorlagen, Textboxen und Farbpaletten klicken. Ich hab nur ein Foto ausgewählt.

6. Den neuen Meilenstein als Erfahrung ergänzt

Unter „Berufserfahrung“ liste ich keine Aufgaben, sondern meine Programme. Mein neuestes, die Online-Kurs-DNA – KI Edition, hat die KI als eigenen Eintrag angelegt. Mit Versprechen, Inhalt, Beweis und Link. Direkt unter der richtigen Firma einsortiert. Ich habe „ja, einfügen“ gesagt. Mehr nicht.

Ehrlich gesagt: schnell war es nicht immer

Ich will dir nichts vormachen. Manche Schritte haben recht lange gedauert, bis die KI sie umgesetzt hatte. In dieser Zeit hätte ich das eine oder andere vermutlich selbst hinbekommen.

Aber genau hier liegt mein Punkt: Ich wollte es nicht selbst machen. Ich mag Canva nicht. Ich mag das Suchen in den Plattform-Einstellungen nicht. Und allein das hat den Zeitaufwand für mich mehr als wettgemacht.

Während die KI gearbeitet hat, habe ich einen Kuchen gebacken und mit meinem Jüngsten Lego gebaut. Sagt wer, dass Profilpflege am Schreibtisch passieren muss.

Warum das der eigentliche Unterschied ist

Die meisten KI-Tools beraten dich. Sie geben dir eine Liste, eine Vorlage, einen Prompt. Und dann sitzt du wieder allein vor Canva und den Einstellungen.

Claude Code berät nicht nur. Es handelt. Es öffnet die Felder, schreibt den Text, baut das Bild, speichert. Du gibst die Richtung vor und sagst an entscheidenden Stellen Ja oder Nein. Den Rest macht die KI.

Und ob es am Ende ein paar Minuten schneller war oder nicht, ist gar nicht der Punkt. Der Punkt ist: Ich konnte Aufgaben abgeben, die ich hasse. Und genau das macht KI im Online-Business für mich wertvoll. Nicht das Tippen von Vorschlägen. Das Erledigen.

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